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Die SGJ – unsere Jugendarbeit

 

Als „Neuer“ sowohl als Jugendwart (für die erste Saison) als auch als Mitglied (für die zweite Saison) liegt bereits eine abwechslungsreiche und interessante Zeit hinter mir. Die möchte ich nicht missen.

 Zu dem Posten kam ich aus zwei Gründen: Zum einen durch die Nachbarschaft zu Hartmut als langgedientem Jugendwart, so konnte ich ihn gleich näher kennenlernen und bekam im vorigen Jahr so einiges von seiner Arbeit mit. Seine ruhige, aber aufmerksame Art beim Umgang mit den Kindern und sein großer Einsatz haben mich beeindruckt – das sei an dieser Stelle noch einmal gesagt.

 Der andere Punkt ist, dass ich als Neuer mit Familie, die ja nun segeln wollte, aber nicht unbedingt konnte, eine Steilvorlage geliefert hatte. Also habe ich mich dann überzeugen lassen….inzwischen habe ich dann auch die Stellenbeschreibung zum Posten des Jugendwartes gefunden. Nein, im Ernst, so schlimm ist es nicht. Man muss sich halt mit neuen Aufgaben vertraut machen.

 Bei den Bootsklassen für die Jollen sollte man es mittelfristig wohl einfach halten, um Unterhaltskosten und auch Aufwand für das Auftakeln zu begrenzen. Opties für die Einsteiger, Open Bic’s für größere oder Fortgeschrittene. Danach bietet sich der Laser an, vom Rigg her variabel, aber einfach aufzutakeln. Leider haben wir hier an einem zur Verfügung gestellten Laser einen Schaden durch Unbekannt. Daneben ist unter Regie von Carsten ein Hobie 16 dazu gekommen. Die neue Anordnung der Alukisten als Sandschutz hat sich bewährt, ebenso die anders aufgeteilte Fläche mit Zufahrt direkt vom Tor aus.

 Das Segelwetter für die Kids war ganz ordentlich, denke ich, von einer Regenzeit im Frühsommer abgesehen. Wir hatten in der Spitze bis zu anderthalb Dutzend Kinder und Jugendliche da. Die Fortführung der Zusammenarbeit mit einem bezahlten Trainer vom SVNO für das samstägliche Training hat sich weiter als gut bestätigt. Wir versuchen, dieses Konzept noch auszubauen, um Anfänger und Fortgeschrittene gleichzeitig gut betreuen zu können.

 Unser Motorboot läuft mit dem neuen Motor zuverlässig. Einen Ausfall hatten wir nur leider durch Grundberührung und eine altersschwache Batterie. An der Stelle haben uns neben mitsegelnden Eltern auch der NYC mit seinem Hafenmeisterboot ausgeholfen. Danke auch an alle anderen Hilfswilligen, all die Slipwagenzieher, Benzinkäufer, Segellehrer, Grillwurstdreher etc….

Jetzt ist zwar erst mal Winterpause, aber wir können über die kommende Saison schon einmal nachdenken. Es gibt einiges zu planen, abzustimmen und zu tun, damit der Verein kleinen und großen Nachwuchs heranzieht.

 

Christof Gerke

Jugendwart SGJ

Link zur Mail

 

1. Die Opti-Einsteiger

Ab Mai 2016, jeden Samstag um 14.00 h

Der Optimist ist der klassische Einstieg ins Segeln. Leicht zu beherrschen, sehr stabil und ausgesprochen wendig. In der Optimistengruppe starten unsere Jüngsten unter der Leitung von Alexander.

 

2. Die Open Bic Gruppe

Ab Mai 2016, jeden Samstag um 11.00 Uhr

 

 

NEU: Die Hobie Cat 16 Gruppe

ab dem 16. April 2016, jeden Samstag um 11.00 Uhr.

 

 

Der Hobie Cat 16 ist vermutlich der Startpunkt des Strand- und Katamaransegelns. In der 1960er Jahren von Hobie Alter in Kalifornien entwickelt als Funcat, hat der Hobie seinen Siegeszug rund um den Globus angetreten und gehört immer noch zu den am weitest verbreiteten Booten. Das Boot ist der dieses Bootes aus.

Unsere Hobie 16 Gruppe für Jugendliche ab 15 Jahren wird betreut von unserem Trainer

Carsten Schermer.

(mail von Sportwart)

 

 

Bericht des Sportwartes

 

Liebe SGJ Freunde,

Das Jahr 2016 war aus sportlicher Sicht ein turbulentes und auch erfolgreiches Jahr.

Gleich zu Beginn des Jahres haben wir, SGJ Sailing Race Team, die Super Sail über Pfingsten in Grömitz unterstützt.  Dabei haben sich unsere SGJ Young Stars auf Open Bic und Hobie 16 bei schwierigen Wetterbedingungen toll geschlagen.

 

Ende Juni wurde uns ein Hobie 16 für die Jugendarbeit von Sport Mohr zur Verfügung gestellt. Dafür möchte ich mich im Namen des SGJ besonders bei Detlef Mohr bedanken. Neben unseren internen Trainingstagen richteten wir ein übergreifendes Vereinstraining mit Unterstützung durch die Hobie KV aus.  Bei perfekten Segelbedingungen lernten unsere 12 Nachwuchssegler das Segeln auf den berüchtigten Bananenrümpfen kennen. Nicht nur die Jugendlichen machten Ihre Erfahrungen, auch ich lernte noch einiges auf dem HC16 dazu……, smile. Insgesamt hatten alle einen riesen Spaß mit dem Boot. Insbesondere dann, wenn die Kids bei Halbwind im Doppel-Trapetz durch die Wellen pflügen………………ohne Worte, einfach Hobie Way of Life.

 

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Für das Training möchten wir uns auch nochmal bei Knud und Karen von der Hobie KV bedanken.

 

Ein weiteres Highlight war unsere BIC BANDEN Regatta in Verbindung mit den 505er. Sicherlich war es etwas ungewöhnlich zwei so unterschiedliche Bootsklassen und Generationen auf einer Bahn segeln zu lassen. Der Bic ist nicht mal halb so schnell wie ein 505er und der Altersunterschied lag so bei 35 Jahren. Passt denn so was zusammen???

Ja, es war einer der tollsten Segelevents des Jahres. Der Sportliche und der gesellige Umgang zwischen Groß und Klein war großartig. Nach den Läufen wurden sogar die Crews getauscht, sodass Groß und Klein völlig neue Dimensionen kennen lernten. So etwas funktioniert nur wenn der Spaß und die Leidenschaft am Segelsport im Vordergrund steht!!!!!

Die Kleinen jagen die Großen……………….  

Die Kleinen jagen die Großen……………….

 

Die Entenjagd fand unter wechselhaften Wetterbedingungen statt. Bei einer sehr starken Beteiligung segelten drei Klassen (Jollen, Katamaran und Open Bic) um die begehrte Ente. Nach zwei Rennen ging es dann zum gemütlichen Teil über. Nach der Preisverleihung wurde gegrillt und bis spät in den Abend bei Gewitterböen gefeiert. Da wurden so einige Biere und Cocktails vernichtet…...

 

Leider gab es auch ein paar unerfreuliche Situationen und Missverständnisse, die im Rahmen unserer Segelveranstaltungen ausgelöst wurden. Selbst wenn es mal zu Kommunikationsfehlern kommt, sollten wir im Sinne der Gemeinschaft denken und handeln.

Dieses Jahr haben besonderes viele Vereinsmitglieder bei den Aktivitäten mitgesegelt, mitgewirkt, geholfen und mitgefeiert. Das spricht für eine positive Entwicklung und freut mich besonders. Auf diese Weise handeln wir nicht nur wie ein Sportverein sondern wir leben den SGJ.

Ein paar Impressionen aus dem Vereinsleben 2017……………………….

Ich freue mich auf eine sportliche Segelsaison 2017 wo der Spaß im Vordergrund steht.

 

Das Motto bleibt:

Sail fast

Euer Sportwart

 

Weltmeisterschaft in Frankreich

Glasklares Statement am Strand von Quiberon: Carolina Horlbeck, Tobias Techem, Hannah Marie Harnack, Trainer Basti Glatz, Bente Kieckhöfel. Eske Schermer (SGJ Niendorf) und Liam Burdon sind bereit für den WM-Wettkampf.

Eine Woche vor Beginn der Sommerferien brachen sechs O‘pen Bic-SeglerInnen der Trainingskooperation LYC/SGJ samt Gefolge zur Weltmeisterschaft nach Quiberon/ Frankreich auf. Als Betreuer auf dem Wasser stieß in Köln der erfahrene Regatta-Trainer Basti Glatz (SSCP Köln, ABC Ruhrsee, ESV-K Baldeneysee) zu uns und das Schlauchboot, welches uns betreuen sollte hatte Olaf Techem für uns von der DLRG Lübecker Bucht geliehen. Denn nach Auskunft vieler erfahrener Segler wäre das Meer um die Halbinsel stürmisch, mit hohen Wellen und starker Strömung wegen des Tidenhubs von mehr als sechs Metern.

Nach zwanzigstündiger Fahrt angekommen, fanden wir jedoch Traumwetter vor. Warme Luft und eine Wetterlage, bei der sich Landwind und Seewind gegeneinander aufheben und somit bis Mittag meist Flaute vorherrscht.

Während der Anreise war ein Rehbock in den hinteren Teil des Trailers gelaufen und hatte mit seinen Hörnern einen zehn Zentimeter langen Riss im RIB-Schlauch hinterlassen (!), sodass das Boot zuerst geflickt und wieder aufgepumpt werden musste. Nachdem dies erledigt war ging es endlich zum Training aufs Wasser. Wir hatten viel Spaß, bevor es in den nächsten Tagen Ernst wurde.

Da von den über 200 Teilnehmern der WM die Mehrzahl zur Gruppe der unter 16-jährigen gehörte (127 StarterInnen), musste in Fleets gesegelt werden. Nachdem die Boote am Montag vermessen worden waren wurden am Dienstag und Mittwoch bei sehr wenig Wind die Fleets ausgesegelt. Die Gruppen der unter 13-jährigen sowie die unter 19- jährigen waren nicht so stark vertreten, dass sie hätten aufgeteilt werden müssen.

Der Donnerstag war den Team-Races vorbehalten, wobei Deutschland zwei Team stellen durfte. Deutschland 1 mit Magnus und Lennard Frohmann, Leo Beyer und Carolina Horlbeck sowie Deutschland 2 mit Xaver Plümer, Falk Nehrlich, Matti Biedermann und Bente Kieckhöfel.

Beide Deutschland-Teams segelten unabhängig voneinander gegen zehn weitere Nationenteams. Wir schlugen uns nicht schlecht, Sieger wurde jedoch Australien gefolgt von Frankreich und dem Präsident-Team.

Die Tage Freitag und Samstag waren geprägt durch die Wettkämpfe in den einzelnen Fleets. Die Trainingskooperation ersegelte folgende Plätze: Im U16-Gold Fleet konnte Carolina Horlbeck einen gradiosen Platz 24 erreichen, gefolgt von Hannah Marie Harnack auf Platz 28 und Bente Kieckhöfel auf Platz 31. Im U16-Silber Fleet: Eske Schermer: Platz 3 und Liam Burdon: Platz 43. Bei den unter 13-jährigen errang Tobias Techen einen achtbaren 43. Platz von 55 Startern.

Gold  und Bronze wurde jeweils an einen  Franzosen vergeben,  Silber ging an Australien. Die Siegerehrung zog sich etwas in die Länge, da sie getrennt nach Altersgruppen und Geschlechtern durchgeführt wurde. So erhielt Carolina als fünft-bestes-Mädchen der Altersklasse unter 16 Jahre einen Preis und auch Eske wurde für den dritten Platz im Silber-Fleet ausgezeichnet. Etwas störend fand ich die langen Dankesreden der Preisträger in denen den Eltern und Sponsoren ausführlich gedankt wurde.

Alles in Allem war es jedoch eine gute Erfahrung einmal im Ausland eine große Regatta mitgesegelt zu sein. Vielen Dank an alle Unterstützer, die dieses Erlebnis möglich gemacht haben – insbesondere an unsere Trainer Ole und Bjarne, Basti und Thiemo vor Ort, der DLRG für das RIB und an unsere Eltern!

 

 

 

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